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Zucht

Wurfplanung

Zuchtpause aus Verantwortung und Leidenschaft

Da ich meine Zucht mit Leidenschaft, Verstand, Hingabe, liebevollem Verständnis und ganz viel Herzblut betreibe, habe ich mich bewusst dazu entschieden, eine kleine Pause einzulegen.

Diese Auszeit dient zum einen meinen beiden Damen Mali & Jossie, zum anderen aber auch mir selbst als Züchter. Ich möchte mich weiterentwickeln, neue Perspektiven gewinnen und mich in Ruhe auf die Suche nach einem passenden Rüden begeben – idealerweise einem, den ich künftig auch als mein Eigentum begleiten darf. Darauf möchte ich nun meinen Fokus legen.

Ebenso ist es mir wichtig, Mali & Jossie die Ruhe zu geben, die sie verdienen. Sie sollen wieder ganz bei sich ankommen dürfen, den Fokus auf Körper, Gesundheit und Wohlbefinden legen und einfach ein Stück Normalität zurückgewinnen. Auch dem Thema BARF möchte ich mich intensiver widmen und hier einen bewussten Schwerpunkt setzen.
Kurz gesagt: Ich möchte mir jetzt wieder Zeit nehmen, rundum für meine Hunde da zu sein, mich erneut intensiv mit Themen wie Zucht, Gesundheit und Ernährung auseinanderzusetzen und mir dafür ein kleines Päuschen gönnen.

Was mir dabei besonders am Herzen liegt, ist eine verantwortungsvolle, ehrliche und liebevolle Zucht. Mein Ziel ist es, Familien und Menschen mit ihrem zukünftigen Vierbeiner glücklich zu machen. Das Glück, die Freude und die tiefe Verbundenheit, die ich mit Jossie und Mali erleben darf, möchte ich gerne weitergeben – damit auch andere Menschen diese besondere Liebe zu einem Hund erfahren können.

Meine Welpen sind für mich das höchste Privileg. In ihnen steckt Herz, Zeit, Hingabe und unendlich viel Verantwortung. Jeder einzelne wird mit größter Sorgfalt, Liebe und Aufmerksamkeit begleitet. Wenn ein Welpe meine Zucht verlässt, geht immer auch ein Stück meines Herzens mit. Genau deshalb ist es mir besonders wichtig, dass meine Zucht niemals den Charakter einer Massenzucht trägt, sondern für Qualität, Verantwortung und echte Verbundenheit steht.

Diese Pause ist jedoch keine Zuchtaufgabe. Im Gegenteil – wir planen bereits weiter. Wenn alles gut läuft, ist ein Wurf für 2027, eher jedoch 2028, angedacht.

Sollte bereits jetzt Interesse bestehen und der Wunsch nach engem Kontakt da sein – sei es, um die zukünftigen Mama-Hündinnen kennenzulernen, einen Einblick in meine Zucht zu bekommen oder offene Fragen zu klären – freue ich mich jederzeit über eine Nachricht. Gerne per E-Mail, über den Fragebogen oder ganz unkompliziert per WhatsApp. Bei ernsthaftem Interesse nehme ich mir sehr gerne Zeit für ein persönliches Gespräch.

Ich freue mich auf alles, was kommt, und auf Menschen, die meine Werte und meine Leidenschaft für Hunde teilen.

Aufzucht

Unsere Welpen werden in unserem Wohnzimmer/Schlafzimmer geboren, wo eine spezielle Welpen-Wurfkiste für sie bereitsteht. In der ersten Woche befinden sich die die Welpen in der ersten Phase ihres Lebens. Zu diesem Zeitpunkt sind ihre Augen und Ohren noch geschlossen, und ihr Geruchssinn ist noch nicht entwickelt. Ihre vorrangigen Ziele sind das Trinken von Milch, das Schlafen und das Kuscheln mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern.

In der zweiten Woche ab dem 13. Tag beginnen ihre Augen und Ohren sich leicht zu öffnen, obwohl diese Sinne noch nicht voll funktionsfähig sind. Dennoch ist die Nahrungsaufnahme und das damit verbundene Wachstum das Hauptaugenmerk.

In der dritten Woche, wenn die Welpen den 18. Tage erreichen, betreten sie die Übergangsphase. In dieser Zeit entwickeln sie allmählich ihre Sehfähigkeiten und andere Sinne. Die Welpen erhalten verschiedene Spielzeuge in ihre Wurfkiste, um zu lernen und zu entdecken. Nun ist die Zeit, dass regelmäßiger Besuch von Familienmitgliedern beginnen kann. Die Milchzähne beginnen durchzubrechen und die Welpen werden von Tag zu Tag aktiver. Sie verlassen nun auch die Wurfkiste, um ihre Umgebung zu erkunden. Es ist jetzt möglich, den kleinen Rackern zusätzliche Nahrung wie Fleischbrei und Rindertartar anzubieten. Jedoch sollte Fleisch in Maßen gegeben werden, um Kalziumprobleme zu vermeiden. Das tägliche Wiegen ist nicht mehr erforderlich, wenn der Welpe sich gut entwickelt.

Ab der vierten Woche beginnt der erste Teil der Prägephase, was bedeutet, dass der Welpe nun seine Umgebung, seine Geschwister und die Anwesenheit von Menschen wahrnimmt. Sein Erkundungsradius wächst täglich und er verbessert seine Körperkoordination. Zu diesem Zeitpunkt kann dem Welpen bereits Welpenfeuchtfutter angeboten werden. Es ist möglich, dass der Milchfluss der Hündin zu diesem Zeitpunkt bereits nachlässt. Die kleinen Welpen dürfen nun das gesamte Zimmer erkunden und später sogar mehrere Räume im Haus. Es ist von großer Bedeutung, die Entwicklung der Welpen genau zu beobachten, einschließlich ihrer Größe, ihres Gewichts und ihrer Aktivität. Sollten irgendwelche Probleme oder Unsicherheiten auftreten, sollte man diese mit einem Tierarzt besprechen. Schwache und kleine Welpen sollten weiterhin täglich gewogen werden. In dieser Phase werden die ersten Grundlagen für das zukünftige Verhalten des Hundes gelegt. Wenn der Welpe in dieser Zeit in angemessenem Maß und unter sicheren Bedingungen viel lernt, wird er sein ganzes Leben davon profitieren, da die Reize, die er jetzt kennenlernt, auch in Zukunft mit Entspannung verknüpft sind.

Zusätzlich wird den Welpen eine Transportbox zur Verfügung gestellt, die sie erkunden können. In dieser Box werden sie von mir zum Tierarzt gebracht und bei Ausflügen transportiert. Außerdem wird ein Welpenklo bereitgestellt, dass die Welpen bereits ab der 6. Woche zuverlässig benutzen können, sodass sie bis zur Abgabe zu 90% stubenrein sind.

Des Weiteren werden die Welpen ab der vierten Woche mehrmals täglich in den Garten geführt. Dort steht ein Bällebad, ein Rascheltunnel, ein Hundepool und viele andere Spielsachen zur Verfügung, damit sie nach Herzenslust spielen können. Da im Garten verschiedene Materialien verarbeitet sind, lernen die Welpen nicht nur neue Untergründe und Umgebungen kennen, sondern werden auch mit verschiedenen Situationen vertraut gemacht.

Mit der fünften Woche kann dem Welpen allmählich auf trockenes Welpenfutter umgestellt werden, da die Milchbar bald geschlossen wird. Ein Tierarzttermin ist erforderlich, um Welpen und Mutter zu entwurmen und einen Entwurmungsplan zu erstellen. Ab der fünften Woche warten spannende neue Abenteuer auf die kleinen Racker – werden unter anderem an das Autofahren gewöhnt, indem wir regelmäßig Ausflüge in die nahe gelegene Umgebung, den Wald, Felder, Kindergärten Altersheim und an den See machen. So werden sie mit weiteren neuen Orten, fremden Gerüchen, Geräuschen, unterschiedlichen Menschen und Hunden vertraut gemacht und können spielerisch die Welt erkunden. Für die Sozialisierung der Welpen sind diese Ausflüge unglaublich wichtig, weshalb ich sehr viel Wert darauflege, dass sie dabei Spaß haben und nicht überfordert werden.

In der sechsten Woche setzt die zweite Prägephase ein und die Welpen sollten nun so viele Eindrücke wie möglich sammeln. Alles, was sie in dieser Zeit kennenlernen, wird tief in ihrem Gedächtnis verankert, was dazu führen kann, dass sie in der Zukunft offener auf neue Situationen, Geräusche und Lebewesen reagieren. Es ist jedoch wichtig, die Welpen nicht von ihrer Mutter zu trennen. Außerdem sollte entschieden werden, welche Art von Futter sie in Zukunft erhalten sollen, sei es Trocken-, Nass- oder Rohfutter.

In der siebten Woche haben sich die Zähnchen der Welpen nun vollständig entwickelt, und die Mutter beginnt, sie von der Milchbar ab zu weisen. In dieser Zeit zeigen die Welpen erste Verhaltensweisen wie Schwanzwedeln, Spielaufforderungen und Freude bei Zuwendung. Es sind jedoch auch erste Anzeichen von Angst zu erkennen. Die Welpen wagen sich langsam von ihrer Mutter weg und interagieren miteinander.

In der achten Woche beginnt die Sozialisierungsphase und die Welpen zeigen eine weiterentwickelte Körpersprache und Kommunikation. Es ist ratsam, die Welpen bei kleineren Streitigkeiten ums Futter nicht zu stören, da sie auf diese Weise wichtige Lektionen fürs Leben lernen. Das Spielen und Schmusen mit den Welpen prägt sie positiv gegenüber Menschen und erleichtert zukünftiges Training. Des Weiteren werden die kleinen Welpen von einem DOK-Ophthalmologen auf erbliche Augenerkrankungen untersucht.

Ab der neunten Woche beginnen die Welpen, ihre Grenzen auszutesten und eine eigene Gruppenstruktur zu entwickeln. Dies ist wichtig, da es ihnen hilft, ihre Position in zukünftigen Interaktionen mit anderen Hunden zu verstehen. Neue Halter sollten vermehrt Kontakt aufnehmen.

Mit der zehnten Woche sollte der Welpe langsam an die Trennung von seiner Mutter und seinen Geschwistern gewöhnt werden. Der neue Halter kann Spaziergänge mit dem Welpen unternehmen, um eine positive Verbindung herzustellen. Diese Spaziergänge können auch genutzt werden, um den Welpen an bereits im Haushalt lebende Hunde zu gewöhnen.

Ab der elften Woche ist der neue Halter stark in die Vorbereitung auf das neue Zuhause des Welpen eingebunden. Es ist wichtig, dem Welpen viel Aufmerksamkeit zu schenken. Dies erleichtert den Übergang in das neue Leben sowohl für den Welpen als auch für den neuen Hundebesitzer.

Mit der zwölften Woche sollte der Welpe sich allmählich an feste Plätze wie Schlaf- und Futterbereiche gewöhnen. Gegen Ende dieser Woche sollte der Welpe gut in der Lage sein, sich problemlos in seinem neuen Zuhause und mit seinen neuen Haltern zurechtzufinden. Dies legt den Grundstein für ein erfülltes Hundeleben, und die Mutterhündin und die Geschwister werden den Abschied des Welpen besser bewältigen können.

Welpen

Der nächste Wurf ist in Planung...

…und wird voraussichtlich 2027/28 mit großer Vorfreude erwartet.

Wir informieren Sie hier natürlich, wenn es soweit ist.

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Hier finden Sie einige unserer Welpen-Schnappschüsse

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